Bergbau am Feldberg / Hülsebrink

Der Steinkohlenbergbau am Feldberg und Hülsebrink

Der Hülsebrink


Der Hülsebrink war im 17. Jahrhunder ein kahler Berg auf den vorwiegend  Hülsen- Stechpalmen gewachsen sind.

Das Recht auf Bergbau ist den Grafen von Platen aber auch auf den Hülsebrink , unter Auflagen ,erblich verliehen worden.

Die Klosterkammer als Eigentümer des Berges hat  im 18.Jahrhunder den Hülsebrink  sorfältig aufgeforstet  und die Anträge zur Anlage eines Bergwerkes immer wieder abgeleht.

Im November 1847 haben die Egestorffschen Bergleute trotzdem einen Stollen in den Berg getrieben.

Daraufhin entstand mit der Klosterkammer ein zweijähriger Rechtsstreit über die Auslegung  der von Platenschen Abbaurechte am Hülsebrink.

Der Rechtsstreit endete am 17.12.1849 mit einem Vergeich

Die  Fortsetzung des Bergbaues am Hülsebrink  war unter Auflagen gesichert.

Durch den Bergbaubetrieb  am Feldberg, Hülsebrink und Bröhn konnte Egestorff die Kohleförderung erheblich ausbauen.

Über ein Drittel aller am Deister geförderten Kohlen wurden  von Egestorff gefördert oder angekauft. Der Bedarf an Kohle ist durch die rasante Industrialisierung  sehr schnell gewachsen. Der Kohlenhandel  wurde somit für Egestorff ein einträgliches Geschäft  .


  Der Feldberg


Der Feldberg zwischen Hülsebrink und Bröhn gelegen gehört der Klosterkammer. Das Recht zum Bergbau wurde von  der Klosterkammer an Dritte verliehen.


Bereits 1818 , dem Gründungsjahr der Klosterkammer Hannover ,versuchte Johann Egestorff  die Bergbaurechte für den Feldberg zu pachten. Erst 1835  gelingt es Georg Egestorff  die Berbaurechte auf den Feldberg zu pachten. Der Bergbaubetrieb wurde zuerst  nur im Stollenbetrieb durchgeführt. Später wurden drei Schächte abgteuft.

Die Abraumhalden  der Stollen und des oberen Schachtes sind noch heute deutlich zu erkennen.

  Oberer Feldbergstollen

Der Stollen wurde 1854 aufgefahren


Oberer Feldbergstollen

Hauptstrecke

Grundriss -Auszug -

von den

Egestorffschen Steinkohlebergwerken  am Hülsebrink

Gruben Riss

von den

Egestorffschen Steinkohlenbergwerke  am Feldberg

 Quelle:

Hauptstaatsarchiv Niedersachsen in Hannover

Kartensammlung