Goldbergbau

Goldbergbau

Goldbergbau


Die Anwesenheit des Mensche vor fast 10.000 Jahren in den Alpen ,ist auf 1869 m Seehöhe  in Tirol nachgewiesen.

Es ist sehr wahrscheinlich , das der prähistorische Mensch schon früh in den Hohen Tauern nach Bergschätzen suchte.

Ein Bergbau in den Hohen Tauern durch die Kelten und Römer ist somit sehr wahrscheinlich.


Gold aus den Rammelsberg


1020 Jahre kontinurlich betriebener Bergbau am Rammelsberg.

Je Tonne Erz wurden neben den Hauptprodukten Zink, Blei, Kupfer ca. 120 g Silber und 1-2 Gramm GOLD gefördert. Seit 1709 wurde das Gold aus den Erzen seperat als Güldensilber abgeschieden und und teilweise gemünzt. Die berühmten Harzer Golddukaten der Braunschweig-Wolfenbüttler Herzöge und der Hannoverschen Kurfürsten legen von dieser Periode Zeugnis ab. Bei einer Roherzförderung  von 1709 bis 1988 von 23 Millionen Tonnen ergibt sich rechnerisch ein Goldanteil von 23 Tonnen. Der Rammelsberg war somit das mit Abstand größte Goldbergwerk Deutschlands.

Quelle:

Goldbergbau in Deutschland

( Thomas Krassmann)


Gewerke aus den Rarisertal

Ignaz Rojacher 

Goldreserven im Raurisertal


In der Goldberggruppe zu Rauris gibt es noch immer abbauwürdige Stollen, die ein reiches Vorkommen an Gold und Silber versprechen. Es sind noch  15 Millionen Tonnen Erz zum Abbau vorhanden. Es wird hier mit einer Ausbeute von 120 Tonnen reinen Gold gerechnet, weiteres enthalten die Erzmassen noch 1000 Tonnen Silber.

Die weit verstreuten Stollen und Gruben liegen in einer Höhe von 2300m bis 3100 m. Die Tiefe der Goldvorkommen reicht bis 1600 m in den Berg hinein. Für den Abbau des Goldes müssten enorme  Investitionen getätigt werden. Aufbereitungsanlagen, kilometer lange Stollen, neue Seilbahnen müssten installiert werden. All dieses wollte die USA St. Joe Erzbaugesellschaft am Goldberg nach umfangreichen Explorationsarbeiten durchführen. Am Goldberg sollten 500 gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen. 100 Tonnen Gold sollten innerhalb von 20 Jahren zu Tage gefördert werden. Mit den hochgiftigen Natriumzyanit sollte das Gold förmlich aus den Erzgestein herausgeschwefelt werden. Der damalige Bürgermeister  Otto Kaiser befürchtete schwere Schäden und Raubbau an der Natur in den Hohen Tauern.Mit allen Mitteln haben er und seine Mitstreiter das Zustandekommen des Abbaues verhindert.

Quelle: Hans Wochesländer - Erlebniswelt Tauerngold

Goldzeche

Die Bergbaue der Goldzeche stellen das westliche Goldbergbaurevier des ostalpinen Goldfeldes dar.


Die Gruben sind in Untere, Mittlere und Obere Goldzeche unterteilt

Die Goldzeche umfasst ein Gebiet oberhalb des aufgestauten Zirmsee in 2529m Höhe nördlich des kleinen Fleißtals.. Die Gruben sind in Untere, Mittlere und Obere Goldzeche aufgeteilt.Die Untere Goldzeche ist der Annastollen in 2700m Höhe, die Mittlere Goldzeche mit den Christoffistollen in 2815m Höhe . Die Obere Goldzeche besteht aus den Bartholomeystollen in 2835 m Höhe und den Frauenstollen in 2849 n Höhe und die Fundgrube in 2925m Höhe. Alle Stollenmundlöcher, Haldenkomplexe und Berghausruinen liegen am Westhand des Gebirgskamms, der vom Goldzechkopf in 3042m Höhe in nördlicher Richtung zum Hocharn in 3254m Höhe verläuft.
Quelle:
Das Buch vom Tauerngold ISBN 3-7025-0536-9

 

TAUERNGOLD


Hohe Tauern 

Hoher Sonnenblick ( 3105 m ) mit dem Vogelmaier-Ochsenkarkees, im Hintergrund der Großglockner 3798 m 

2011 neue Goldsuche in den Hohen Tauern

Die Fa. Noricum hat 2011 nach abbauwurdigen Goldvorkommen in den Hohen Tauern  mittels Probeborungen  in einen alten Arsenbergwerk in Rotgülden im Salzburger Lungau gesucht. Aus fünf Bohrlöchern wurden bis zu einer Tiefe von 280 Meter proben entnommen. Die Bohrkerne wurden in Irland durch Experten genauestens analysiert, um herauszufinden wie hoch der Goldanteil ist und welche anderen Edelmetalle noch im Berg schlummern. Es werden in Expertenkreisen sieben bis zehn Gramm Gold pro Tonne Gestein  vermutet.Weitere Untersuchungen sind  an einer alten Gold- und Arsenmine am Kliening im Kärntner Lavental erfolgt. Die sogenannten Goldlinsen in den Hohen Tauern sind von hoher Qualität.

Schon vor 2000 Jahren wurde in den Hohen Tauern nach Edelmetallen geschürft.

Ob es einen neuen Goldrausch in den Hohen Tauern geben wird, ist mehr als fraglich.

Quelle :  Der Goldgräber der Hohen Tauern  "Die Presse" vom 26.11.2011( Claudia Lagler )

Goldfelder der Hohen Tauern


Das Goldfeld der Hohen Tauern ist ein Gebiet , das vom Großglockner im Westen bis zum Gasteinertal im Osten reicht. Beiderseits des Hauptkamms nimmt es einen Streifen von je sechs bis acht Kilometer ein. Innerhalb dieses Goldfeldes finden sich eine Vielzahl von goldführenden Erzgängen, die das Gebirge nicht in gleich großen Abständen durchsetzen, sondern örtlich in Gruppen auftreten. Daher entstanden mehrere räumlich getrennte Bergbaureviere. In geologischer Hinsicht befinden sich alle Reviere in der kompliziert gebauten Sonnenblickgruppe und nehmen ein Areal von ca. 15x 12 km ein. Die Erzgänge sind ganz überwiegend in den heutigen Zentralgneis  vorhanden und reichen nur lokal bis in den darüber liegenden Marmor.

Großes Fleißtal
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Großglockner