Kinderarbeit

Frauen

im Bergbau

die ganze Familie!

Die Industriealisierung im 

 19. Jahrhundert

In der Gewerbeordung des Norddeutschen Bundes wurde die Altersgenze für die Kinderarbeit auf 12 Jahre angehoben. Die erlaubte Höchstarbeitszeit wurde auf  zehn Stunden beschränkt.

In der Praxis tat man sich aber sehr schwer mit der Durchsetzung der staatlichen Vorschriften.

Trotz Vebot waren 1883 im preußischen Bergbau 9381 jugendliche Arbeiter ( 14-16 Jahre ) beschäftigt.

Unter Tage wurden sie überwiegend als Schlepper, Pferdejungen oder beim Bedienen der Wettertüren eingesetzt.

Siedlungshäuser für die Bergarbeiterfamilien

Mit günstigen Krediten wurden die Bergarbeiterhäuser gebaut.Obst- und Gemüsegärten waren direkt an den Häusern angegliedert. In den kleinen an den Häuser angebauten Ställen wurden Schweine,Ziegen, Kaninchen und Hühner gehalten. Dies war zur Eigenversorgung der Erwachsenen und der oft großen Kinderschar unbedingt erforderlich.

Bergarbeiterfamilie

Die Eigenversorgung der Bergarbeiterfamilien hat vor Not und bitterer Armut bewahrt, als die Jahreseinkommen  von  836 Mark im Jahre 1874

auf 437 Mark im Jahre 1879 gesunken waren.

Familie

Im ländlichen Raum haben die Bergarbeiterfamilien oft in eingenen , landwirtschaftlich  geprägten Häusern gewohnt

Kinder wurden u.a.  als Kohlenschlepper, Lorenzieher und Pferdeführer eingesetzt

Frauen wurden auch  in der Förderung und Kohlenwäsche eingesetzt.

Bergarbeiterfamilie

Die gesamte Familien der Bergarbeiter mussten zum Lebenserhalt beitragen.

Die Kinder müssen möglichs sofort, nach Entlassung aus der Schule, zum Mitverdienst der Familie beitragen.

Die Arbeitszeit der 14- bis 16- jährigen war in der Regel  auf nicht länger als zehn Stunden täglich beschränkt.

Die Jungbergleute waren dem Risiko eines vorzeitigen gewaltsamen Todes doppelt so hoch ausgesetzt wie gleichaltrige Arbeiter in der Landwirtschaft oder Maschinenbau.


Neben Ortskenntnissen war ein wesentliches Moment für die Sicherheit unter Tage die Erfahrung in der bergmännischen Tätigkeit


Eine Ausbildung, die etwa arbeitsrechtlich fixiert worden wäre , gab es im Bergbau erst nach den 1. Weltkrieg. Bergmannsarbeit basiert auf Erfahrungswissen. Die jungendlichen Arbeiter unter Tage fingen in der Regel als Schlepper an und konnten über den Lehrhauer zum regulären Kohlenhauer hocharbeiten. In der Kameradschaft 

" vor Ort " angeführt von den "Ortsältesten" , erwarben die Jungen nicht nur die handwerklichen Fähigkeiten des Berufes, sondern bekamen auch die lebenswichtigen Verhaltensregeln und Sicherheitsvorkehrungen vermittelt

( Weber 1978 )


frauenarbeit
Kinderarbeit-1920 penselvania
frauenarbeit%20auf%20der%20zeche
Kinderarbeit-1
elend

Copyright @ All Rights Reserved