

Mit Schreiben vom 13. September 1921 stellte die Berginspektion am Deister an den Bergrevierbeamten für Süd- Hannover
den Antrag auf Errichtung eines Sprengstofflager und Ausgabe Depot für die Grube Feggendorf.
Begründung : Vergrößerung des Betriebes.
Der wörtliche Text
" Beschreibung des Sprengstoffmagazins der Grube Feggendorf. Das Sprengstoffmagazin der Grube Feggendorf, in welchem 1.000 kg Sprengstoff gelagert werden sollen, wird .... 100m südöstlich des 1. Bremsberg S.O. .... und 10 m von der Grundstrecke entfernt angelegt. Dasselbe soll aus einen Vorraum und einen Lagerraum bestehen. Der Vorraum der zur Aufbewahrung der Zündmittel und Sprengstoffbüchsen dienen soll, wird 3m lang und 2,5 m breit. Der Lagerraum soll so groß werden, dass 1000 kg Sprengstoff darin gelagert werden können. Wenn 8 Kisten nebeneinander und 5 Kisten übereinander = 40 Kisten am langen Stoß gelagert werden, ergibt sich eine Länge von 3m und eine Breite von 2,5 m. Die Räume werden in Mauerung gesetzt. Die 2,5 m breite Zugangstrecke wird durch ein Gitter in 1,5m breiten Eingang und einen 1m breiten Ausgang gesetzt. Staatliche Berginspektion Barsinghausen, den 13. September 2021
( Quelle : Grube Feggendorfer Stolln - Dokumentation zum zehnjährigen Bestehen der Arbeitsgruppe Bergbau)

Beladen eines Schlepptrogs im Alte Taufe Stollen der PREUSSAG im Jahre 1951 durch den Hauer Fritz Garbe aus Nienstedt am Deister.
Dieses Bild zeigt die Handarbeit der Bergleute wie sie über 100 Jahre im Deisterbergbau ausgefuhrt wurde.
