Bergbau am Daberg bei Völksen

Hauer Fritz Garbe aus Nienstedt 

Das  Werk am Daberg bei Völksen

  " Geschichtliche Darstellung des Kohlenbergbaues im Fürstenthum Calenberg"  1866 von Amtsassessor A. Ebert zu Lehe"

Amtsassessor

A. Ebert 1866

Das Werk am Daberg ist  von den jetzt betriebenen das älteste. Am Daberg war ein Flöz schon seit 1728 bekannt.Vor dem Jahre 1788 scheint dort jedoch ein regelrechter Bergbau nicht betrieben zu sein

Da die Kohle des Dabergs die schlechteste am ganzen Deister war, ist die Förderung  nie groß gewesen


  Deisterbergbau Hauer im Streb

Skizze von Steiger F. Kort

Bergfactor

Bauer 1788

Bergfactor Bauer vom Osterwalde  beantragte am Daberg auf herrschaftliche Rechnung ein Bergwerk anzulegen.1789 wurde mit der Anlegung eines Stollens auf der Wiese des Köthner Rasche begonnen. Der Stollen wurde im Liegenden bis an das 12 Zoll mächtige Flöz getrieben. Im Jahre 1790 waren die ersten Steinkohlen aus den Daberger Stollen gefördert

Förderung von

1814 bis 1863

1814  - 14.000 Zentner

1822  -  8.400 Zentner

1830 - 16.700 Zentner

1833 -  6.460 Zentner

1842 - 22.000 Zentner

1847 - 23.000 Zentner

1852 - 14.000 Zentner

1861 -  3.950 Zentner

1883  - 3.053 Zentner


1845 waren 14 Arbeiter beschäftigt, 1863 waren nur 3 Bergleute in dem Werk


Rechnungsführer für die "Herrschaftlichen Steinkohlenbergwerke" war 1797 der reitende Förster Allershausen

Vor Ort in einem Flöz mit sehr geringer Mächtigkeit

Kohlenförderung von Hand mit einen Deisterhunt

Schacht Anna Margarethe

Mit der Abteufung des Schachtes  Auguste Martha wurde 1871 begonnen.

Er war 38 m tief und wurde bis 1907 betrieben.

Es wurde ein 20cm mächtiges Flöz abgebaut.


1946 wurde der Schacht mit dem Namen " Anna Margaethe" als Notbergbau von der Fa. Schlemme aus Wennigsen aufgewältigt. Betreiber des Schachtes war die Gemeinde Bredenbeck. Bis zur Einstellung des Betriebes 1949 waren 10 Bergleute beschäftigt

Das Bild zeigt die Notbergbauzeche "Anna Margarethe"

Der kleine Förderturm bildet mit der Verladerampe eine Einheit. Links im Schuppen war eine kleine Dampf-Fördermaschine untergebracht, rechts ist die Bergenhalde zu sehen.

Quelle:

Horst Krenzel

Erinnerung an den Steinkohle-Bergbau im Deistergebirge

Spurensuche

- Anzeichen von Bergbau oberhalb von Wennigsen

Glück auf-

Tor zum   ehemaligen Zechenhaus am Daberg