Blume Stollen

Auszug aus  " Ebert "  1866


Schichtende im Alte Taufe Stollen  

Blume Stollen  in der Klosterforst zu Barsinghausen


Im Jahre 1831 begann die Gesellschaft Blume & Egestorff mit der Steinkohlenfördern im Fuchsbachtal  der Klosterforst  Barsinghausen.

Bereits 1835  waren dort 26 Bergleute beschäftigt, darunter ein Untersteiger , ein Kohlenmesser  und ein Haspler.  Die Aufsicht lag bei  Steiger Hesse aus Wennigsen, der zugleich für die Bergwerke am Bröhn und Hülsebrink verantwortlich war.


In den folgenden Jahrzehnten wurde der Bergbaubetrieb erheblich ausgeweitet. Der neu aufgefahrene Untere Sammannstollen  entwickelte sich mit einer Länge von 775 Meter zum Hauptförderstollen des Bergwerks.  Vom Mundloch  des Stollens führte eine Pferdebahn durch das Fuchsbachtal zur unmittelbar über Barsinghausen gelegenen Halde und erleichterte maßgeblich den Kohlentransport.

Nach Aussage von Amtsassessor Ebert galt das Bergwerk im Jahre 1865 als das bedeutendste Steinkohlebergwerk im ganzen Königreich Hannover.   Bereits 1861 lag die  Kohlenförderung bei beeindruckenden  840. 000 Zentner , mit insgesamt

225 beschäftigten Bergarbeitern.

Quelle: Ebert 1866