Mooshüttestollen

In der Grundstrecke des Mooshüttestollens

Bergleute- Kurt Borenko, Fritz Scheibe, Helmut Böger und hockend  Alfred Rickenberg

Alle Kumpel tragen die für die 50er Jahre typischen Lederhelme
Elektrische  Mannschaftslampen hängen am Ausbau

Starke Wasserzuflüsse müssen ständig  durch Pumpen bewältigt werden. Spitzname der Pumpe - Wasserjäger .



Im Streb des Abbaufeldes wird mit druckluftbetriebenen Hinko-Abbauhammer und Arschbackenschaufel Kohle gewonnen.

Links  Reinhard Schlenz und rechts Heinz Rust

  Deisterbergbau Hauer im Streb

Skizze von Steiger F. Kort

1952
entstanden so hinter der Mooshütte in einem Gebäude, für die Bergleute eine Waschkaue mit Steigerzimmer, Badezimmer und Verbandszimmer, sowie im Keller die Ladestation für die Grubenlampen. Im zweiten Gebäude wurden die Trafostation,
Stallungen und der Kompressorraum untergebracht.
Zwischen Eiskeller und Trafostation wurde gleichzeitig noch eine Garage eingerichtet. Durch den Bergbau bekam die Mooshütte auch gleichzeitig einen Stromanschluss.



Ursprünglich hat dort, wo sich heute die Mooshütte befindet, an einem kleinen Teich, der von der hessischen Quelle gespeist wurde, eine aus Knüppeln und Moos errichtete Schutzhütte gestanden.

Die Besucher, die am Wochenende von Bantorf oder Bad Nenndorf hierher kamen, sagten für gewöhnlich: „Wei gaht nae Quellen“

Bereits seit 1895 betrieb der Gastwirt der Königseiche in Bantorf, Fritz Hecht, mit Pferd und Wagen und auch nur bei schönem Wetter die Restauration an der Quelle.

Quellen:

Erinnerung an den  Steinkohle Bergbau im Deistergebirge  von Horst Krenzel

Die Deister- Kohlepfade - Herausgeber - Förderverein Besucherbergwerk Barsinghausen e.V.). 

Chronik - Mooshütte