Bergmann -1889

   Der Bergmann und die

                 Bergmannsfamilie

Streb von 40 cm Höhe im

Unteren Deisterstollen

Der Bergmann, der unter Tage arbeitete, hatte  eine kürzere Arbeitsschicht als Angehörige anderer Berufe. Die Zeit, die er außer Haus verbrachte, verlängerte sich jedoch durch die An- und Abmarschwege zur Grube. Die Entfernungen zwischen den Wohnorten und den Kohlengruben erforderten Fußmärsche von bis zu zwei Stunden  pro Wegstrecke. Viele Bergleute gingen vor allem im Winter im Dunklen von zu Hause fort und kehrten im Dunklen wieder zurück.


Die gesamte Familie musste zum Lebensunterhalt beitragen. Die landwirtschaftliche Arbeit wurde neben der Hausarbeit überwiegend von den Frauen und Kindern verrichtet. Zusätzlich verkauften  die Frauen auch auf dem Klagemarkt in Hannover  Gemüse und Obst aus den eigenen Gärten.

Arbeiterfamilie um 1900

Einführung des Bergarbeiter-Punktesystems im Januar 1947 zur bevorzugten Versorgung der Bergleute mit Lebensmitteln und Kleidung

Steinkohlenschacht um 1900

Manfred Meyer

Max-Planck-Str. 51

30974 Wennigsen


Glück Auf